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Die Gefahren des Breitband
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Die Gefahren des Breitband
05.02.2005 von bruno
Einbrecher, nein danke!
Es soll natürlich nicht vorenthalten bleiben, auch mal die Nachteile eines schnellen, dauernden Zugangs darzustellen. Diese lassen sich aber mit gezielten Massnahmen bekämpfen.
VirenWie schon zuvor ist es eminent wichtig, die Viren-Jäger-Software immer auf dem Laufenden zu halten. Meine wird manchmal am Tag drei (!) Mal upgedated. Falls ihr eine Version habt, die sich nicht (mehr) updaten lässt (z.B. drei Jahre alt, als der PC gekauft wurde) empfiehlt sich eine der gratis verfügbaren runter zu laden. Man soll aber immer nur einen Virenscanner installiert haben, sonst finden sie die Erkennungsmuster des jeweils anderen und alarmieren unnötig.
Ein geeignetes Produkt dazu ist: "Antivir PE" http://www.free-av.de Links "Download" wählen, dann unterhalb des "Chip"-Logos "Server 1" anklicken. Man muss nur das laden, der Rest funktioniert mit dem Online-Update.
Sicherheitslücken stopfenMicrosoft pflegt vor allem aktuelle Versionen, die auch am ehsten Ziel von Angriffen werden. Also öfters mal die Update-Seite von Bill Gates besuchen und das System überprüfen lassen: http://windowsupdate.microsoft.com/
Spyware/AdwareManche Virenjäger zeigen das vorhanden sein von Software(-Teilen), die euch ausspionieren oder mit Werbung zumüllen können, nicht an. Dabei handelt es sich häufig um Shareware etc. die ja schliesslich im Einverständnis des Anwenders installiert worden war. Der Hersteller der Virenscanner-Software begäbe sich also ins rechtliche Hintertreffen, wenn er solche Software einfach entfernen würde. Häufig ist danach die eigentliche Funktion der Shareware/Freeware beeinträchtigt, wenn gar verunmöglicht.
Also wird dazu eine zusätzliche Software nötig, die dann ähnlich dem Virenscanner von Zeit zu Zeit laufen gelassen werden kann und auch upgedated werden muss. Dies muss nicht so häufig gemacht werden, da die Bedrohung von Spyware nicht so schlimm ist, wie von Viren, Würmern und Trojanern. Ein gutes Produkt ist "Spybot Search & Destroy": http://www.spybot.info/
FirewallOben genanntes reicht leider nicht! Mit einem permanenten Zugang zum Internet ist man nicht nur gefährdet, Dateien zu erhalten, die auf dem eigenen Rechner unaufgefordert ausgeführt werden könnten. Es besteht auch die Gefahr, dass jemand über die stehende Leitung rein schaut und irgend etwas sehr Dummes anstellt. Dies umso mehr, wenn wieder mal eine Sicherheitslücke in Windows, wie oben erwähnt, bekannt wird. Unternehmen schotten ihre Netze gegen das Internet mit speziellen Gerätschaften, sog. "Firewalls" ab. Mit nur einem PC etwas unverhältnismässig. Deshalb gibt es auch reine Software-Lösungen, die sich zwischen den ADSL-Treiber und dem Windows-Betriebssystem einklinken und aufpassen.
Ein geeignetes Produkt ist "ZoneAlarm". Es fragt einem zwar Namen und E-Mail-Adresse ab, scheint aber sonst eher wenig neugierig. Es empfiehlt sich beim Eingeben die zwei Haken für Infos an die eigene E-Mail abzuwählen. Die Konfiguration ist leider etwas aufwändiger. Man muss für jede Anwendung (Browser, Mailprogramm etc.) angeben, ob sie ins Internet darf. Zum Glück gibt es aber auch dort wieder Häkchen, wenn das dann immer gelten soll. So hat man nach einigen Klicks wieder Ruhe und es surft sich wie zuvor.
"ZoneAlarm" kann geladen werden von: http://www.zonelabs.de/ "Home/Office-Produkte", rechts "Kostenloses Zonealarm", zwei Mal rotes Bälkli "Herunterladen".
Verstanden?Ich helfe natürlich gerne, ist schon mächtig kompliziert. Aber immer noch hundert Mal einfacher als später alle bösen Käfer suchen und einsammeln.
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